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3d print service

3D – Drucker in der Anwendung

Betrachten wir das neue Verfahren des 3D Prints einmal in der Nahaufnahme: Mit Hilfe eines Computerprogramms wird das gewünschte Stück, welches ausgedruckt werden soll, simuliert und für den Herstellungsprozess abgeglichen. Danach setzt sich der 3D-Drucker in Gang und schichtet nach und nach mittels Schmelz- und Härtungsvorgängen das Endprodukt auf. Wer sich beispielsweise eine geometrische Form produzieren lässt, der braucht darauf auch nicht lange zu warten, allein sehr komplexe Gestaltungen benötigen Zeit und in der Regel auch spezielle Maschinen, die so für den Privatkunden noch gar nicht erhältlich sind. In der Forschung wird mittlerweile mit verschiedenen Härtungen und mit Farben experimentiert und es ist davon auszugehen, dass die entsprechenden Geräte die heute erhältlichen Drucker ablösen werden. Was sich dann alles machen lässt, ist noch überhaupt nicht abzuschätzen!
Fakt ist, dass die 3D-Maschinen nun für jedermann erhältlich sind und sich damit, so ein Bericht, sogar (einfache) Waffen produzieren lassen. In Amerika wurde sogar die Regierung aktiv und verbot die Veröffentlichung entsprechender Grundlagen und Anleitungen im Internet. Wenn der Mensch herstellen kann und darf, was er möchte, dann sind offensichtlich alle Grenzen irrelevant!
Doch das Verfahren wurde schließlich nicht für Terroristen und Verbrecher entwickelt, sondern in erster Linie für die Industrie. Deren Fertigungsprozesse sind mit Hilfe der Drucker viel einfacher, schneller und vor allem flexibler zu steuern und der bei anderen, früheren Verfahren hohe Materialaufwand, bedingt durch CNC Fräsen oder Schneiden, ist Geschichte. Freilich, oft genug muss ein 3D-Werkstück noch ein wenig nachbearbeitet werden, etwa in puncto Festigkeit und Form. Doch die heute zur Verfügung stehenden Grundstoffe (Harze, Metalle, Keramik und Kunststoffe) bilden in der Regel bereits genau jene Festigkeit aus, die für den Gebrauch des Werkstücks nötig ist. Das ist revolutionär, ohne Frage, und gerade Forschung und Wissenschaft werden von diesen Verfahren ungemein profitieren. Es lassen sich schon bald komplexe Organe drucken und begutachten, das Studium und das Experiment selbst dürfte einfacher werden, da man jeden Feldversuch auch mit Werkstücken aus dem 3D-Drucker erst einmal simulieren kann.
Zu den bedeutsamsten Techniken gehören etwa das Laserschmelzen, die Stereolithographie oder das Polyjet Modeling, wobei die Methode natürlich immer vom verwendeten Werkstoff und vom beabsichtigten Ergebnis abhängt.

admin posted at 2013-6-9 Category: 3D Drucken